eHealth & Society 2019

»eHealth & Society 2019«

Soziale und gesundheitliche Chancenungleichheit – Was kann eHealth in der Landeshauptstadt München und im Umland zu deren Überwindung beitragen?

Soziale und daraus resultierende gesundheitliche Ungleichheit existiert nicht nur in anderen europäischen Staaten und Städten, sondern auch – wenngleich weniger offensichtlich – innerhalb urbaner Agglomerationszentren Bayerns sowie im urban-ruralen Vergleich zwischen medizinisch über- und unterversorgten Regionen des Freistaates. Der demografische Wandel verstärkt diese Ungleichheit weiter.

Aufbauend auf dem Thema der eHealth & Society 2018 – "Der digitalisierte Mensch im Spannungsfeld von Klinik und Praxis", steht die vierte Transfertagung daher unter der Kernfrage, wie eHealth in München und Umland zur Überwindung sozialer und gesellschaftlicher Ungleichheit beitragen kann. In den Fokus genommen werden dabei neben den tradierten Bereichen der stationären und ambulanten Versorgung auch der Bereich der Rehabilitation sowie die Primärprävention. Mehr als in den Vorjahren kommen die Player vor Ort in ihren Lebenswelten zu Wort und berichten darüber, warum der digitale Hype nicht in ihrer „Brennpunktpraxis“ oder ihrem milieuorientierten Pflegedienst ankommt. 

CME beantragt
Das Symposium richtet sich auch an Ärzte und ihre Teams.
Ärztlicher Leiter: Prof. Dr. Johann Wilhelm Weidringer

Die 4. "eHealth & Society"-Transfertagung reflektiert einerseits horizontale Rahmenbedingungen der Versorgung vor Ort und betrachtet u.a.das Spannungsfeld zwischen digitaler Versorgung und der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Andererseits werden vertikale Rahmenbedingungen elaboriert: Schnittstellen zwischen Strukturen und Vorgaben des Gesundheitssystems und der primär sozialmedizinischen Situation in den Lebenswelten vor Ort. Diese werden kritisch analysiert, so dass im Rahmen von Diskussionen, in die praktische Erfahrungberichte einfließen, Vorschläge für ein verbessertes Schnittstellenmanagement erarbeitet werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Einen Rückblick auf die letztjährige Veranstaltung finden Sie hier: eHealth & Society 2018

Programm

(Änderungen vorbehalten)

Prof. Dr.  habil. Manfred Cassens,

FOM Hochschule, Public Health, Direktor Institut für Gesundheit & Soziales (ifgs)

Prof. Dr. Gerald H. Mann,
Volkswirtschaft, Wiss. Gesamtstudienleitung FOM Hochschulzentrum München

Manuel Pretzl,
2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München

„Digital, fatal, genial – unsere Wahl.“,

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VDK Deutschland

„Umsetzung von eHealth Gesetz II und TSVG zwischen Anspruch und Wirklichkeit aus hausärztlicher Perspektive“,

Dr. Christoph Emminger, Vorsitzender ÄKBV München

"Grundlegende Systematisierung des Gesundheitskontinuums – Warum durch Integrierte Versorgung ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsversorgung entstehen kann und welchen Beitrag ein globaler Medizintechnikkonzern dazu leistet",

Dipl.-Kaufm. Jürgen Jost, Leiter Governmental Affairs und Business Development Aging & Caregiving, Philips GmbH Market DACH

Leitung: Prof. Dr. Johann Wilhelm Weidringer,

Geschäftsführender Arzt, Bayerische Landesärztekammer

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich zwei Speed-Pitches von Healthcare-Start-ups anzusehen.

„Digitalisierung und Robotik als Chance für mehr gesundheitliche Gleichheit in der Pflege“

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung

„Wie können sozial Benachteiligte effektiv in den gesundheitlichen Digitalisierungsprozess eingebunden werden?“,

Priv.-Doz. Dr. Thomas Lampert, Robert Koch-Institut Berlin, Leitung Fachgruppe 28 Soziale Determinanten der Gesundheit

A1

„Can Machine Intelligence turn us into healthier people? – Rise of Digital Signals and their Potential for the eHealth Industry“,
Dr. Stefan Ebener, Google Germany, Manager Customer Engineering and Machine Learning

A2

„New perspecitves in the cardiovascular prevention“
Prof. Miklós Illyés MD PhD und Olen Johannsen, Heart Institute, Universität Pecs, Ungarn

A3

„AI Systeme im Krankenhaus – Erfahrungen am Beispiel Patient Summary mit IBM Watson“,
Christian Wagner, Business Consultant, IBM Global Business Services

B1

"Digitale Gesundheitsförderung: Das Programm „topfit im Job“ – Roleout und Einsatz"
Prof. Dr. Michael Schörnig, FOM Hochschule / ifgs

B2

"Digitale (Sprach-)barrieren und digitale Förderung im Alltag einer Brennpunkt-KiTa",
Patrik Demke, Leiter Evang. Kindertagesstätte Taufkirchen Kinderplanet, Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Evang. Landeskirche Bayern

B3

„Die Generation WhatsApp-Natives in der Daseinskrise: Folgen der EU-DSGVO für die Jugendlichen – ein Bericht aus dem Kreisjugendring München Land“,
Marcus Fink, Geschäftsführer Kreisjugendring München Land

C1

Digitale Innovationen an der Nahtstelle zwischen Rettungsdienst und Klinik. Wie kann Teamleistung zurVerbesserung der Versorgung von Notfallpatienten beitragen?“, 
Sebastian Dresbach, Zentrum für Telemedizin e.V., Bad Kissingen 

C2

Vernetzung von Versorgungsangeboten für ältere Menschen im Bereich stationär/ambulant unter Einbeziehung von Nachbarschaftskonzepten in der Stadt Nürnberg“,
Michael Pflügner, Stadtdirektor, 2. Werkleiter Nürnbergstift

C3

Digitalisierung in der hausärztlichen Versorgung – Welches Potenzial bietet der elektronische Informationsaustausch mit stationären Einrichtungen für die hausärztliche Patientenversorgung rund um einen Klinikaufenthalt?“, 
Dr. Martin Zeuner, Facharzt für Innere Medizin und Hausarzt, Ottobrunn

Speaker

Verena Bentele

Verena Bentele

Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland

Verena Bentele ist seit Mai 2018 VdK-Präsidentin und steht damit an der Spitze des größten Sozialverbands Deutschlands. Rund 1,9 Millionen Mitglieder gehören dem VdK bundesweit an. Die 36-Jährige setzt sich für eine sozial gerechtere Gesellschaft ein, kämpft gegen Armut und für eine inklusive Gesellschaft. Vor ihrer Wahl zur VdK-Präsidentin war Bentele, die seit ihrer Geburt an blind ist und nur hell und dunkel erkennen kann, vier Jahre lang als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung tätig.

Die frühere Spitzensportlerin, die bei Paralympischen Winterspielen zwölf Goldmedaillen gewann, studierte Neuere Deutsche Literatur, Sprachwissenschaften und Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie machte eine Ausbildung zum Systemischen Coach und hat seit 2006 für zahlreiche Unternehmen Vorträge über Motivation, Vertrauen, Kommunikation und Leistungsdruck gehalten und sich als Expertin für Personalentwicklung, Coach und Top Speaker etabliert. Ein Herzensanliegen ist Verena Bentele, sich für den Nachwuchs einzubringen. Sie unterstützt daher neben ihrem Engagement als VdK-Präsidentin verschiedene soziale Projekte.

Quellen: https://verena-bentele.com/persoenliches.html und https://www.vdk.de/deutschland/downloadglobalmime/142/Vita+Verena+Bentele.pdf

Patrik Demke

Patrik Demke

Leiter der Evang. Kindertagesstätte Taufkirchen

Patrik Demke arbeitete nach seiner Ausbildung zum Erzieher, seinen Weiterbildungen zum Familien- und Systemberater und im Bereich der Kurzzeittherapie (Family First) in den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe, Leitung verschiedener Kindertagesstätten, Erlebnispädagogische Angebote für straffällig gewordene Jugendliche im Ausland, Kurzzeittherapie für Familien in der Krise (nach dem Modell der Chicago Home Builders), Leitung von einer inklusiven Wohngruppe für Jugendliche.       

Seit 2001 leitet die Evangelische Kindertagesstätte Taufkirchen. Die Evangelische Kinder-tagesstätte Taufkirchen nahm auf Grund ihrer Lage in einem sozialen Brennpunkt mit einem Migrationsanteil von über 70 % aus zeitweise 40 Nationen am Bundesförderprogramm für „Sprache und Integration“ teil und war eine der bundesweit 300 Konsultationseinrichtungen. 

Herr Demke ist neben der Leitung der Kindertagesstätte seit Jahren in den Gremien der Dienstnehmer der evangelischen Kirche in Bayern aktiv. Neben dem Vorsitz der Mitarbeitervertretung in München, hat er einen Sitz in dem Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen der ELKB. Seit 2017 ist er vom Verband Kirchlicher Mitarbeiter (VKM) in die Arbeitsrechtliche Kommission der ELKB als Dienstnehmervertreter entsandt.

Sebastian Dresbach

Sebastian Dresbach

Sprecher des Landesverbandes Bayern der DGTelemed (Deutsche Gesellschaft für Telemedizin)

Herr Dresbach ist Betriebswirt und hat seinen beruflichen Ursprung in der präklinischen Notfallmedizin. Nach 20 Jahren Tätigkeit im Rettungsdienst verfügt der 40-jährige Familienvater über einschlägige Erfahrung im Bereich Notfallrettung sowie der Einsatzleitung bei Großschadens- und Katastrophenlagen. Als Mitglied der Geschäftsführung eines BRK-Kreisverbandes sammelte er weitreichende Erfahrung in der Führung einer Non-Profit-Organisation mit Personalverantwortung über rund 200 hauptamtliche Mitarbeiter sowie 2.500 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Seit 2012 ist er als Geschäftsführer erfolgreich mit dem Aufbau des (ZTM) Zentrums für Telemedizin in Bad Kissingen beauftragt, einem geförderten Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Pflege und Gesundheit (StMGP). Eines der primären Ziele des ZTM ist die konkrete Entwicklung von telemedizinischen Dienstleistungen. Das ZTM hat in seiner kurzen Aufbauzeit bereits über 45 Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet. Das ZTM erreicht mit seinen in die Regelanwendung überführten Lösungen jeden Monat über 40.000 neue Patienten.

Seit 2013 ist Herr Dresbach zudem der Sprecher des Landesverbandes Bayern der DGTelemed (Deutsche Gesellschaft für Telemedizin).

Dr. Stefan Ebener

Dr. Stefan Ebener

Google Germany, Manager Customer Engineering and Machine Learning

Dr. Stefan Ebener ist freiberuflicher Dozent der Wirtschaftsinformatik und bei Google als Manager Customer Engineering beschäftigt. In dieser Rolle leitet er ein EMEA weites Spezialistenteam zu Machine Learning / AI und unterstützt Kunden bei der Entwicklung ausgefeilter Lösungen.

Ebener beschäftigt sich zudem mit dem Thema „Opinion Leader Identification & Management“ im Umfeld von „Business Analytics“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Metadaten- und Text-Mining, Big Data sowie der Wettbewerbs- und Ausschreibungsanalysen. Als ausgebildeter Data Scientist verfügt er über praktische Erfahrungen im Aufbau von Data Pipelines sowie der Modelentwicklung. Ebener engagiert sich darüber hinaus im Forschungsbereich „Business Analytics“ im IFID, dem Institut für IT-Management & Digitalisierung an der Hochschule für Oekonomie & Management.

Dr. Christoph Emminger

Dr. Christoph Emminger

Arzt, Internist, mit Schwerpunkt Infektionskrankheiten, HIV und AIDS 

Nach 26 Jahren klinischer Tätigkeit Freistellung als Betriebsratsvorsitzender der Städt. Klinikum München GmbH (StKM) – Klinikum Schwabing über 13 Jahre, davon 5 Jahre als Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates. Mitglied im Aufsichtsrat der StKM (heute München.Klinik). Beendigung der klinischen Tätigkeit zum Jahresende 2017.

Seit mehr als 30 Jahren Mitglied des Bayerischen Ärztetages und der Delegiertenversammlung des Ärztlichen Kreis – und Bezirksverbandes (beides KdöR). Seit 2008 Vorsitzender des Ärztlichen Kreis – und Bezirksverbandes und Mitglied im Vorstand der Bay. Landesärztekammer. 

Mitglied im Marburger Bund, über 15 Jahre Landesvorsitzender in Bayern und Mitglied im Bundesvorstand.

Marcus Fink

Marcus Fink

Geschäftsführer Kreisjugendring München-Land

Marcus Fink studierte Soziale Arbeit und Sozialmanagement. Der Geschäftsführer des Kreisjugendrings im Landkreis München verantwortet über 120 Jugendeinrichtungen mit über 500 Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit. Seit 2006 ist er als Referent im Bereich Jugend und Medien tätig. Unter anderem war er Leiter des Medienzentrums Ortenau in Kehl am Rhein und Lehrbeauftragter der Katholischen Stiftungshochschule in München. Dort lehrte er zum Thema „Social Media in sozialen Einrichtungen“.

Als gelernter Industrieelektroniker bringt der Praktiker die Basis für technisches KnowHow mit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in seiner langjährigen Erfahrung in der Jugendarbeit liegt im Feld der Jugendkultur und der engen Verknüpfung zur Medienpädagogik. 

Prof. Dr. med. Miklós Illyés

Prof. Dr. med. Miklós Illyés

Graduated at the Semmelweis Medical University as medical doctor in 1974. Specialist exam in obstetrics and gynaecology in 1978. PhD degree was defended in 1987, titled: “The measurement of foetal and maternal haemodynamic by combined Doppler ultrasound”. In 1998 Miklos had become a hypertension specialist and received the “Török Eszter” award from the Hungarian Society of Hypertension for playing a determining role in the foundation of the Hungarian Society of Hypertension and for the introduction of ABPM methodology in Hungary. Associated professor at the Heart Institute of the Faculty of Medicine, University of Pécs, and a member of the Doctoral School of the University, working on scientific projects with three PhD students. Main scientific activities are hypertension, circulatory physiology, and the non-invasive measurement of arterial stiffness. Editorial Board member of the Artery Research Journal. President of the Hungarian Society of Arterial Stiffness. He is the inventor and patent holder of the Art riograph method and apparatus and the CEO of TensioMed Ltd.

Olen Johannsen

Olen Johannsen

With his Double Degree in International Business with focus on International Management and Supply Chain Management in Germany and China, and his written dissertation about the acceptance of Arteriograph in Germany, Olen brings along good conditions for his job as a business development manager. Olen has worked in the tele-medical field for several years and has experience in software development, product management, brand development and business model development in the health care sector. Being the general manager of the German entity of TensioMed, Olen is fully responsible for all sales and marketing activities in the DACH region.

Dipl.-Kaufm. Jürgen Jost

Jürgen Jost

Leiter Governmental Affairs und Business Development Aging & Caregiving, Philips GmbH Market DACH

Jürgen Jost ist seit Dezember 2014 Leiter der Hauptstadtrepräsentanz des Unternehmens Philips in Berlin. In dieser Funktion unterstützt er mit seinem Team die Unternehmenssparten Personal Health, Health Systems und die Forschung gegenüber Bund, Ländern und Kommunen. Zusätzlich hat Herr Jost im Juli 2018 die Funktion des Leiters Business Development im Bereich Aging & Caregiving übernommen. Darunter fallen Produkte und Lösungen, die die Gesundheit der Menschen zu Hause und unterwegs schützen und verbessern.

Dipl-Kfm. Jürgen Jost begann seine berufliche Laufbahn nach dem Abschluss an der Universität zu Köln 1985 bei Siemens in München, bevor er über weitere Stationen in Produktion und Vertrieb in amerikanischen, japanischen und schwedischen Elektronikkonzernen im Jahre 1995 bei Philips begann. Seitdem arbeitete er im In- und Ausland in zahlreichen Führungspositionen im Vertrieb, u. a. als Leiter des Internationalen Business Development von Philips Healthcare Lighting in Eindhoven / Niederlande.

Priv.-Doz. Dr. Thomas Lampert

Thomas Lampert

Leiter des Fachgebiets Soziale Determinanten der Gesundheit am Robert Koch-Institut, Berlin

Ausbildung: Studium der Soziologie, Psychologie und Statistik an der Freien Universität Berlin. Promotion zum Dr. PH an der Technischen Universität Berlin. Habilitation zum Dr. habil. an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Beruflicher Werdegang: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Plack-Institut für Bildungsforschung Berlin, an der Technischen Universität Berlin und am Robert Koch-Institut in Berlin. Aktuelle Position: Leiter FG 28 „Soziale Determinanten der Gesundheit“ am Robert Koch-Institut in Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Soziale und gesundheitliche Ungleichheiten, Gesundheitsverhalten und Lebensstil, Kinder- und Jugendgesundheit, Sozial- und Gesundheitsberichterstattung. Funktionen (u.a.): Sprecher der Fachgesellschaften übergreifenden AG Sozialepidemiologie (DGEpi, DGMS, DGSMP), Mitglied des wissenschaftlichen Gutachterkreises der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung. 

Michael Pflügner

Michael Pflügner

Stadtdirektor, 2. Werkleiter Nürnbergstift

Nach seiner Ausbildung zum Großhandelskaufmann und einem Studium der Volkswirtschaftslehre begann Michael Pflügner seine berufliche Karriere beim Landesarbeitsamt Nordbayern. Es folgten vielfältige Führungsaufgaben in verschiedenen Arbeitsämtern und bei der Bundesagentur für Arbeit.

So war er unter anderem tätig als Leiter der Innenrevision, der Führungsakademie, der Produkt- und Programmentwicklung – wo er unter anderem für die Aufstellung von Arbeitsmarktprogrammen zuständig war – sowie zuletzt als Bereichsleiter Finanzen mit Verantwortung für Haushaltsaufstellung, Zahlungsverkehr, Liquiditätsmanagement und Forderungsmanagement.

Seit August 2012 ist Michael Pflügner Leiter des städtischen Eigenbetriebs NürnbergStift.

Prof. Dr. Michael Schörnig

Michael Schörnig

FOM Hochschule / ifgs

Michael Schörnig ist seit 2016 an der FOM Hochschule in Nürnberg. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Regensburg und Wien. Sein Referendariat leiste er in Regensburg und zum Teil New York und Stuttgart bei weltweit tätigen Rechtsanwaltskanzleien ab. Zeitgleich promovierte er an der Universität Regensburg mit einer Arbeit zur Rechtsnachfolge im Gesellschaftsrecht zum Dr. jur.

Er war Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Regensburg, arbeitete an verschiedenen Kommentaren mit und veröffentlicht Beiträge und Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften. 2002 erfolgte die Zulassung zum Rechtsanwalt bei der Rechtsanwaltskammer Nürnberg. 2004 wurde die Kanzlei Dr. Schörnig & Schimmel in Regensburg begründet, die sich vorwiegend mit zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Fragen betätigt.

Er ist seit mehr als zehn Jahren im Bereich des Gesundheits- und Sozialmanagements u.a. als Aufsichtsratsvorsitzender von Aktiengesellschaften im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Gesundheitspolitik praktisch tätig.

Prof. Dr. Johann Wilhelm Weidringer

Prof. Dr. Johann Wilhelm Weidringer

Prof. (Hochschule für Gesundheit und Sport, Berlin)
Dr. med. Johann Wilhelm Weidringer
Ärztliche Aus- und Fortbildungsstrategien, Bayerische Landesärztekammer 

Seit 1994 Geschäftsführender Arzt der Bayerischen Landesärztekammer, zuständig für Ärztliche Fortbildung und Qualitätsmanagement; Facharzt für Chirurgie; Notarzt am Flughafen München Mitarbeit in Fortbildungs- und QM-Gremien der Bundesärztekammer; Vorsitzender des Beirats des DIN-Normenausschusses Medizin (NAMed) - als von der Bundesärztekammer autorisierter Repräsentant; Vorsitzender (Obmann) des Arbeitsausschusses NA 063-01-10 AA "Qualitätsmanagementsysteme im Gesundheitswesen" (DIN EN 15224) des NAMed - als von der Bundesärztekammer autorisierter Repräsentant; Mitglied des Beirats der DIN-Normenausschusses Rettungsdienst und  Krankenhaus (NARK) - als autorisierter Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e. V, des Berufsverbands Deutscher Chirurgen e. V. sowie der  Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V.; Mitglied im Sonderausschuss "Strategie des Beirates des DIN-Normenausschusses Dienstleistungen (NADL) - als von der Bundesärztekammer  autorisierter Repräsentant; Mitglied im Advisory Board for Healthcare Standards (ABHS) des Europäischen Komitees für Normung (CEN) - als Repräsentant der Bundesärztekammer  sowie des Standing Committee of European Doctors (CPME); Mitglied im European Accreditation Committee on Continuing Medical  Education (EACCME) der UEMS, Brüssel; Mitglied QEP®-Akkreditierungsbeirat; Mitglied im Wehrmedizinischen Beirat

Andreas Westerfellhaus

Andreas Westerfellhaus

Staatssekretär/Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus ist seit vielen Jahren mit der Pflege eng verbunden und hat den Pflegeberuf von Grund auf erlernt. In den 1970er-Jahren absolvierte er die Ausbildung als Krankenpfleger, durchlief die Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie und übernahm die Leitung einer Anästhesieabteilung. In den 1980er-Jahren studierte er Pädagogik für Gesundheitsberufe und wurde Lehrer in der Krankenpflegeausbildung. 2000 gründete er als Modellprojekt des Landes NRW die ZAB GmbH, Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH, und war bis März 2018 als Geschäftsführer dort tätig. Von 2001 bis 2008 war er Vize-Präsident und von 2009-2017 Präsident des Deutschen Pflegerates. 

Seit 15. April 2018 ist er als Staatssekretär der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung.

Dr. med. Martin Zeuner

Dr. med. Martin Zeuner

Internist, Geriatrie, Rheumatologie, Sozialmedizin, Diplomgesundheitsökonom; seit 2011 niedergelassener Hausarzt in Ottobrunn bei München 

Beruflicher Werdegang: seit 2011 niedergelassen in eigener Praxis, zusätzlich Gutachter- und Beratungstätigkeit, 2009-2010 Berater Gesundheit Oberbayern GmbH, Klinikum Starnberg, 2008-2009 Leiter Atriomed-MVZ München-Köln, 1999-2008 MDK Bayern, zuletzt Ressortleiter Versorgungsstrukturen, 1997-1999 Oberarzt Fachklinik Ghersburg Bad Aibling,1992-1997 Facharztausbildung Universitätsklinik Regensburg.

 

 

 

TAGUNGSKOMITEE

Prof. Dr. habil. Manfred Cassens

Prof. Dr.  habil. Manfred Cassens

Direktor Institut für Gesundheit & Soziales FOM Hochschulzentrum München, Gesamtmoderation

Aufbauend auf seiner gesundheitswissenschaftlichen Habilitation wurde Prof. Dr. habil. Manfred Cassens im Januar 2015 zum Professor für Gesundheits- und Sozialmanagement an die FOM Hochschule berufen, nachdem er seit September 2014 hauptberuflich am Hochschulzentrum in München lehrt. Zudem ist er seit Gründung des Instituts für Gesundheit & Soziales (ifgs) im Februar 2016 einer der beiden wissenschaftlichen Direktoren. Im August 2017 wurde Cassens zudem die Lehrbefugnis für das Fach Gesundheitspädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erteilt.

Sein Forschungsinteresse fokussiert vor allem die Bereiche Gesundheitsverhalten, Versorgungsforschung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, besonders im kommunalen und regionalen Setting. In Deutschland ist er Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Fachgesellschaften, hierbei ist insbes. die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) zu erwähnen. Bedingt durch mehrjährige Forschungsaufenthalte in Österreich und Südtirol ist Prof. Dr. habil. Cassens Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Public Health.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerald Götz

Gerald Götz

Geschäftsbereichsleiter Technologiemanagement München Klinik, FOM Lehrbeauftragter | Wertanalytiker (VDI), seit 2012 Leiter Technologiemanagement der München Klinik

Beruflicher Werdegang: 2010 Geschäftsführer EGRIMA Business Center GmbH & Co.KG, dem Shared Service Center im DKV Euroservice, 1997 Konzernbevollmächtigter IT Sana Kliniken AG und Geschäftsführer Sana IT Services GmbH, Mitinitiator der elektronischen Fallakte (eFA) in Deutschland, 1992 Geschäftsführer GfPE, Gesellschaft zur Projektierung von Klinikinformationssystemen, 1987 Leiter Vertrieb und Mitglied des European Segment Board of Descrete Manufacturing der Digital Equipment GmbH, 1983 Leiter Projektsteuerung Serienanlauf Knorr Bremse AG.

Reiner Kasperbauer

reiner kasperbauer

Geschäftsführer MDK Bayern

Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der IKK München, Weiterbildung zum Krankenkassenbetriebswirt. Beruflicher Werdegang: Leitung der Leistungsabteilung der IKK München, Gründung der BKK D.A.S. Deutsche Rechtsschutz Versicherungs AG und Übernahme der Position des Geschäftsführers, Gründung der BKK der Bayerischen Vereinsbank und Übernahme der Position des Vorstandes, Gründung der BKK Vereins- und Westbank in Hamburg und zusätzliche Übernahme der Position des Vorstandes (anschließend Fusion beider BKK in die BKK HypoVereinsbank), Vorstandsvorsitzender der neu fusionierten IKK Bayern, seit Juli 2002 Geschäftsführer des MDK Bayern, Weitere Positionen: Vorstand des IQG (Institut zur Förderung der Qualität in der Geriatrie e. V.) und des IQP (Institut zur Förderung der Qualität in der Geriatrie e. V.), Senator im Senat der Wirtschaft.

Robert Zucker

Robert Zucker

Geschäftsführer der Klinik Höhenried gGmbH Bernried

Ausbildung: Studium der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln (Schwerpunkte: Operations-Research und Marketing) mit Abschluss zum Diplom-Betriebswirt, Zusatzqualifikationen: TQM-Auditor, Projekt-Management-Fachkraft, Ausbildung im potentialorientierten Coaching

Beruflicher Werdegang:  Assistent des Geschäftsführers Neurologische Klinik GmbH Bad Neustadt/Saale (Röhn-Kliniken), Verwaltungsleiter des Rehabilitationszentrum der KLINIK BAVARIA-ERLANGEN, Kaufmännischer Leiter des Klinikums Berchtesgadener Land (Schön Kliniken), Selbständig im Bereich Interimsmanagement-Unternehmensberatung im Gesundheitswesen, seit 2011 Geschäftsführer Klinik Höhenried gGmbH Bernried.

Veranstaltungsort

FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Hochschulzentrum München
Arnulfstr. 30
80335 München

Zum Parken stehen Ihnen kostenpflichtige Parkplätze in der Umgebung zur Verfügung. Weitere kostenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Hopfenpostgarage, die nur wenige Meter vom FOM Hochschulzentrum entfernt ist.

Anmeldung

20. Februar 2019, 08.30 – 17.00 Uhr

Leistungen für Teilnehmer:

  • Teilnahme am Tagungsprogramm und der begleitenden Ausstellung
  • Download der Vorträge und ergänzender Informationen der Aussteller nach der Tagung
  • Mittagessen und Getränke

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung per Email. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Anmeldung ist verbindlich, die schriftliche Stornierung ist bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Änderungen im Programm bleiben vorbehalten.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Partner

Veranstalterin des Symposiums ist die FOM Hochschule für Oekonomie & Management in München. Das Symposium wird in Kooperation mit unseren folgenden Partnerinnen und Partnern durchgeführt:

Archiv

Rückblicke auf die letztjährigen Veranstaltungen inklusive vieler Vorträge und Keynotes zum Download finden Sie in unserem Archiv.